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Sicherheit in Facebook & Co

Bei allem Positiven, das man über Social Media sagen kann, muss auch gesagt werden, dass das Thema Sicherheit der Daten ein wichtiges ist.

Die Sozialen Netzwerke spielen nicht nur im Privatleben, sondern auch in der Berufswelt eine wichtige Rolle: Künftige MitarbeiterInnen werden gesucht und gefunden, Marketing oder die interne Kommunikation läuft darüber ab. Schwierig wird es oft, wenn Privates und Berufliches sich überschneiden.  

Praktisch alle Social Media Plattformen haben das erkannt und effektive Kontrollmechanismen für die User eingebaut. Alles kann individuell bestimmt werden. Artikel, Fotos und Kommentare können so eingestellt werden, dass nur eine bestimmte Gruppe, einzelne Personen oder eben auch die Öffentlichkeit sie sieht.

Verhindern kann man als User nicht, dass die Plattformen die gesammelten Informationen für Werbung nutzen. Da das Plattform-Service gratis ist, aber sehr viele Ressourcen benötigt, brauchen diese auch Geld und Einkünfte.  Mehr noch, es sind Unternehmen mit dem Ziel, Geld zu verdienen. Datenschutz ist also für den User immer ein Thema.

Aber auch hier gilt: Selbstverantwortung! Nur das, was eingestellt wird, kann auch verwendet werden.

Schützen kann man sich vor Datenmissbraquch zum Beispiel mit starken Passwörtern:

Beispiel Maximiliane Mustermann, geboren 4. November 1964

Schwaches Passwort: maxi64
Stärker: 19MaxI64
wirklich stark: 1M9aXi?vier&6zig!

Sie sehen, hier wurden viele verschiedene Groß-Kleinschreibungen, Zahlen und Sonderzeichen verwendet. Der Bezug zum eigenen Namen und Geburtsdatum stellt aber natürlich immer noch eine Gefahr dar.

Optimal ist also eine Kombination aus Sonderzeichen wie:
°!"§$%&/()=?{[]}\~#'+>^ , Zahlen und Groß- bzw. Kleinbuchstaben ohne inhaltlichem Zusammenhang mit Ihnen persönlich.

Haben Sie ein solches Passwort für sich gefunden, verwenden Sie es nicht überall. Für den Fall, dass Sie oder eine Plattform gehackt wird, wird der/die HackerIn (EinbrecherIn) versuchen, das gefundene Passwort sofort auf möglichst vielen anderen Plattformen auszuprobieren.

Hier ist immer noch der Zettel und der Stift die optimale Vorbeugung. Schreiben Sie sich mehrere Passwörter auf. Sehr bald gehen Ihnen diese in Fleisch und Blut über, und Sie müssen nicht mehr nachschauen.

Die andere Schutzmethode, ganz speziell in den Social Media, sind die praktisch überall verfügbaren Privatsphäre-Einstellungen. Das ist zwar zeitaufwändig, gibt Ihnen aber die Macht, selbst zu bestimmen, was wer wo und wie sehen kann.

Das Thema generell ist sehr umfangreich. Wer sich intensiver informieren will, findet unter folgenden Links weitreichende Informationen. Der Westdeutsche Rundfunk hat hier vorbildliche Links zusammengestellt, die auch für Österreich  völlige Gültigkeit haben:

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/SozialeNetze/Notfall/notfall_node.html

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_socialnetworks/facebook242.html

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_socialnetworks/googleplus108.html

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_socialnetworks/anonymitaet_netzexperten100.html

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